Gerichtet von der schwarzen Hand

In der gestrigen Zeitung findet sich ein Bericht über einen Fall, mit dem sich auch Georg Reingruber, der leitende Ermittler von Hinterkaifeck, beschäftigt hat. 
 
 
 

Mord im Forstenrieder – Park

Gerichtet von der schwarzen Hand
Mord im Forstenrieder Park (20.05.1921)

Zu dem Mord im Forstenrieder Park erlässt die Polizeidirektion München eine längere Auslassung, die im wesentlichen nichts Neues bringt. Bekanntlich wurde am 6. Oktober 1920 die Marie Sandmeyer (Sandmayr) von Odelzhausen im Forstenrieder Park ermordet aufgefunden. Als Täter kommen in Frage der Reisende Wenninger von Hechingen und der Schneider Kleemann von Schobdach, B.A. Dinkelsbühl. Die beiden sind nach ihrer Flucht aus München am 14.Oktober in die Fremdenlegion eingetreten. Jetzt wurden sie ausgeliefert. Beide bestreiten, an dem Mord beteiligt gewesen zu sein.

Wir haben hier ein ähnliches Muster wie im Fall Hinterkaifeck.

Der im letzten Bericht genannte Bärtl ist bisher trotz wiederholten Ausschreibens nicht aufgefunden worden. Er soll einem Gerücht zufolge in die Fremdenlegion eingetreten sein.

(Bericht Staatsanwaltschaft Neuburg, 09.09.1922)

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