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            "author": "Martin",
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            "bodyText": "Der vor einiger Zeit flüchtig gemeldete Bankier Kugler von hier hat sich am Freitag in München der Polizei gestellt. Kugler, der unter Mitnahme bedeutender Beträge scheinbar in der Absicht, ins Ausland zu fliehen, nach Bad Tölz fuhr, sich aber jetzt stellte, gab als Beweggrund an, dass er sich in seinem Geschäft nimmer auskannte. Das Bankgeschäft Kugler ist in Konkurs getreten. Die Aussichten für die Gläubiger sind sehr gering, da nennenswerte Vermögensstücke nicht vorhanden sind. Am meisten geschädigt ist die Bayerische Vereinsbank, welche Kugler Wertpapiere für einige Milliarden in Kommission überließ. Kugler kennt sich nicht nur im Wertpapierhandel aus, er kennt sich auch in Steuerangelegenheiten aus. Kugler war zum Tatzeitpunkt erst 27 Jahre alt, etwas jung um ihm Wertpapiere ohne Sicherheiten in Kommission anzuvertrauen und war er allein? Er kannte sich in seinem Geschäft nicht mehr aus, ein Bankier? Als ich den Namen Bayerische Vereinsbank las, war mein erster Gedanke, Hauptfinanzier der bayerischen Einwohnerwehr. Die Geschichte vom Bankhaus Kugler spielt 1923, ein Jahr nach Hinterkaifeck. Es fallen mir einige Dinge auf, warum fuhr er nach Bat Tölz? Er hätte doch die Grenze bei Kufstein locker mit dem Zug erreicht. War er vielleicht beim Bund Oberland und was hat den Konkurs ausgelöst? Gab es Ablenkungsmanöver? &#8222;Einige Tage nachdem der Raubmord in Hinterkaifeck entdeckt wurde, saß ich in der Kugler-Wirtschaft in Schrobenhausen. Am Tisch erzählte mir ein…",
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            "author": "Martin",
            "excerpt": "Ich möchte weder etwas glorifizieren, noch möchte ich den Stab über gewisse Vorfälle brechen. Bayern stand dem Wilden Westen in nichts nach, auf beiden Seiten gab es unzählige Tote. Allein zwischen Wildsteig und Walchensee fanden 40 Menschen den Tod. Auch um Hinterkaifeck wo in der Nacht vom 31. März auf den 1.April 1922 sechs Menschen [&hellip;]",
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            "bodyText": "Ich möchte weder etwas glorifizieren, noch möchte ich den Stab über gewisse Vorfälle brechen. Bayern stand dem Wilden Westen in nichts nach, auf beiden Seiten gab es unzählige Tote. Allein zwischen Wildsteig und Walchensee fanden 40 Menschen den Tod. Auch um Hinterkaifeck wo in der Nacht vom 31. März auf den 1.April 1922 sechs Menschen auf bestialische Weise den Tod fanden, ranken sich Legenden um Schwarzgeher aus der Nachbarschaft. Kein Wunder, sie hatten mit dem Gewehr Mauser Modell 98 das Schießen im ersten Weltkrieg gelernt, dass darunter ausgezeichnete Scharfschützen waren, dürfte niemanden verwundern. So sah sich das Bezirksamt Schrobenhausen am 4.Dezember 1919 zu folgender Meldung genötigt. Das Wilderer Unwesen hat leider in den letzten Monaten immer mehr zugenommen und droht in manchen Gegenden zu einer Landplage zu werden, ganz abgesehen davon, dass der Wildbestand vielfach der vollständigen Vernichtung entgegengeht. Es muss daher nachdrücklich bekämpft werden, und dies wird in erster Linie durch entsprechende Verstärkung des Jagdschutzpersonals erfolgen können. Hieran haben alle Jagdberechtigten das größte Interesse da selbstverständlich der Jagd –Ertrag außerordentlich zurückgehen wird, wenn die Ausübung der Jagd nur im Kampf mit Wilderern möglich ist und der Wildstand durch das Wilderer Unwesen vollständig ausgetilgt wird. Wilderer Unwesen (1922) Ein Gefecht zwischen Jagdpächtern und Wilderern hat im Jagdbezirk Berg im Gau Edelshausen stattgefunden. Die Wilderer,…",
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            "author": "Sabine",
            "excerpt": "Angaben gemäß § 5 TMG Sabine RuhsamerAm Bichlberg 1192331 Lupburg Kontakt Telefon: 0174/3311973E-Mail: Sabine@bayernmord.de Redaktionell verantwortlich Sabine Ruhsamer EU-Streitschlichtung Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum. Verbraucher­streit­beilegung / Universal­schlichtungs­stelle Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Quelle: eRecht24 Keine [&hellip;]",
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            "bodyText": "Angaben gemäß § 5 TMG Sabine RuhsamerAm Bichlberg 1192331 Lupburg Kontakt Telefon: 0174/3311973E-Mail: Sabine@bayernmord.de Redaktionell verantwortlich Sabine Ruhsamer EU-Streitschlichtung Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum. Verbraucher­streit­beilegung / Universal­schlichtungs­stelle Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Quelle: eRecht24 Keine Abmahnung ohne vorherige Kontaktaufnahme!",
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            "title": "Mathias Kneißl",
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            "publishedAt": "2025-11-12T13:37:02+01:00",
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            "author": "Martin",
            "excerpt": "Der Lehrer nannte ihn eine &#8222;Zuchthauspflanze&#8220;, nach dem Motto, dein Weg ist schon vorgezeichnet. Es gab damals noch die Sonntagsschule, damit du ja nicht auf dumme Gedanken kommst. Für die Menschen gab es wenige Vergnüglichkeiten, noch weniger für Dienstboten. Kneißl war sehr musikalisch, auch der Jagdtrieb von der schießwütigen Mutter ererbt, kam in den Wäldern [&hellip;]",
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            "bodyText": "Der Lehrer nannte ihn eine &#8222;Zuchthauspflanze&#8220;, nach dem Motto, dein Weg ist schon vorgezeichnet. Es gab damals noch die Sonntagsschule, damit du ja nicht auf dumme Gedanken kommst. Für die Menschen gab es wenige Vergnüglichkeiten, noch weniger für Dienstboten. Kneißl war sehr musikalisch, auch der Jagdtrieb von der schießwütigen Mutter ererbt, kam in den Wäldern um Unterweikertshofen zum tragen. Über Mathias Kneißl wurde viel geschrieben, noch mehr gedichtet.Martin Es kann sich jeder sein Bild selber machen, im Internet stehen sehr viele Informationen. Ich möchte ein paar Dinge ansprechen die sie vielleicht noch nicht über Kneißl gehört oder gewusst haben. Zwei Herren und eine Frau, die am letzten Montag Abends 9:00 Uhr auf der Heimfahrt von hier nach Hohenwart begriffen waren, begegneten auf der einsamen Land­ Straße zwischen Karlshuld und Niederarnbach einem Mann miteinem Havelock (Bemerkung: War ein im 19. und noch im Anfang des 20. Jahrhunderts weit verbreitetes Herrenbekleidungsstück. Benannt wurde er nach Henry Havelock. Es handelt sich um einen Mantel, der zwar Armlöcher, aber keine Ärmel hatte, was einem Umhang entspricht. Unter dem Kragen war eine Ellbogen lange Pelerine befestigt, die die Oberarme bedeckte) und Flinte. Sofort stand bei ihnen fest, dass dies der Kneißl sei, und voll Schrecken trieben sie die Pferde zu rasendem Laufe an. Der Wagen stürzte bei der tollen Fahrt um, glücklicher Weise ohne dass die Insassen Schaden nahmen. In Niederarnbach…",
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            "title": "Ein Frauenmörder treibt in München sein Unwesen",
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            "publishedAt": "2021-02-27T10:01:00+01:00",
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            "author": "Martin",
            "excerpt": "Der Münchner Landru Wir schreiben heute den 30. März 1955, es ist 09:15 Uhr, ein kalter, regnerischer Tag. In der Löwengrube endete das obligatorische Weißwurstfrühstück. Amtmann Schmid geht in seinem Büro auf und ab, hinter seinem Rücken&nbsp;tuscheln&nbsp;seine Untergebenen: „Da Chef hod heid wieder a Laune.“ Aber Amtmann Schmid&nbsp;kreisen viele&nbsp;Gedanken im Kopf herum. „Mein Gott,&nbsp;die Wirscht [&hellip;]",
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            "bodyText": "Der Münchner Landru Wir schreiben heute den 30. März 1955, es ist 09:15 Uhr, ein kalter, regnerischer Tag. In der Löwengrube endete das obligatorische Weißwurstfrühstück. Amtmann Schmid geht in seinem Büro auf und ab, hinter seinem Rücken&nbsp;tuscheln&nbsp;seine Untergebenen: „Da Chef hod heid wieder a Laune.“ Aber Amtmann Schmid&nbsp;kreisen viele&nbsp;Gedanken im Kopf herum. „Mein Gott,&nbsp;die Wirscht wan a scho a moi&nbsp;besser, de liegn einem direkt&nbsp;im Magen.“&nbsp; Er geht zum Schrank, öffnet sein Geheimfach und holt eine Flasche&nbsp;Obstler heraus, schenkt sich ein Stamperl ein und auf Ex runter. Mei tut des gut, i g&#8217;lab de Wirscht hat da Kollege&nbsp;Zeilinger vom Metzger Strasser mit&nbsp;bracht, a so a Hallodri, aber in einem anderen Mordfall (Hinterkaifeck). Er geht zu seinem Schreibtisch, setzt sich auf seinen mit Leder bezogenen Stuhl für gehobene&nbsp;Beamte und wählt die Nummer 32168, am anderen Ende der Leitung meldet sich H.Schmitt.&nbsp; „Du kim a moi eina, i hob mit dir wos zu besprechen?“&nbsp; Nach fünf Minuten klopft es an die Tür.&nbsp;Herein, ruft Amtmann Schmid, jetzt steht Oberkommissar Schmitt vor seinem Chef und schlägt die Hacken zusammen.&nbsp;Härn&#8217;s auf Schmitt de Zeiten San scho lang vorbei, wos, woid i ena glei no sog&#8217;n. &#8222;Ach ja, Hinterkaifeck ist nicht der einzige unaufgeklärte Mehrfachmord, Schmitt.&#8220; Wir haben schon noch andere Leichen im Keller, und macht die Schublade auf und holt eine graue…",
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            "title": "Raubmord an Bartholomäus Eder in Steinhöring",
            "url": "https://bayernmord.de/ein-dorf-huellt-sich-in-schweigen/",
            "publishedAt": "2022-02-03T21:09:08+01:00",
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            "author": "Martin",
            "excerpt": "Steinhöring &#8211; Es ist das Jahr 1920. Eine Nacht im Februar. Schreie hallen übers Ebrachtal. Schreie der Angst. Maria Lederhuber kann sie ganz genau hören, daheim in ihrem warmen Bett. Ein letztes Mal ruft Bartholomäus Eder um Hilfe. Aber es kommt niemand. Noch ein fürchterlicher Schrei. Dann ist es ruhig. Eder hatte keine Chance. Hinterrücks [&hellip;]",
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                "Mord"
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            "bodyText": "Steinhöring &#8211; Es ist das Jahr 1920. Eine Nacht im Februar. Schreie hallen übers Ebrachtal. Schreie der Angst. Maria Lederhuber kann sie ganz genau hören, daheim in ihrem warmen Bett. Ein letztes Mal ruft Bartholomäus Eder um Hilfe. Aber es kommt niemand. Noch ein fürchterlicher Schrei. Dann ist es ruhig. Eder hatte keine Chance. Hinterrücks wurde er erschlagen und ausgeraubt. Der Raubmord in Steinhöring Der Ebersberger Anzeiger schrieb in seiner Ausgabe von Dienstag, 17. Februar 1920 im Wortlaut: „Am 14. Februar früh um 07:00 Uhr fanden Schulkinder den Schuhmacher Bartholomäus Eder von Endorf, Gemeinde Steinhöring, 400 Meter unterhalb seines Anwesens auf der von Steinhöring nach Endorf führenden Straße tot auf. Eder ist auf dem Heimwege vom Bahnhof Steinhöring in der Nacht vom Freitag auf Samstag – vermutlich gegen 22:00 Uhr – von einem Unbekannten überfallen und durch ungemein schwere Hiebe auf den Kopf, welche das Schädeldach zertrümmerten, getötet worden. Eder wurde vollkommen ausgeraubt. In seinem Rucksack, der ebenfalls geraubt ist, hatte er die Brieftasche mit dem Erlöse aus verkauften Häuten – es sollen 12000 Mark gewesen sein – verwahrt. Eder war in der Umgebung sehr beliebt und es wird seiner Familie allgemein die größte Teilnahme entgegengebracht. Über die ruchlose Tat ist das sonst so friedliche Steinhöring selbstredend sehr empört und wäre nur wünschen, dass der Mörder, der die Tat, anscheinend durch Ortskenntnis unterstützt, mit großer Überlegenheit…",
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            "title": "Mordfall Hinterkaifeck, Des Xaverl wars - Teil 2",
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            "author": "Sabine",
            "excerpt": "Xaver Gabriel hatte noch die Verurteilung von Andreas Gruber und Viktoria Gabriel erlebt, die im Mai 1915 ausgesprochen wurde. Als die beiden aber ihre Strafe antreten mussten, war er bereits in Frankreich an der Front. Von dort wurde er im April 1916 an die Ostfront in die Ukraine verlegt. Viktoria Gabriel hatte zu diesem Zeitpunkt [&hellip;]",
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                "Hinterkaifeck"
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            "bodyText": "Xaver Gabriel hatte noch die Verurteilung von Andreas Gruber und Viktoria Gabriel erlebt, die im Mai 1915 ausgesprochen wurde. Als die beiden aber ihre Strafe antreten mussten, war er bereits in Frankreich an der Front. Von dort wurde er im April 1916 an die Ostfront in die Ukraine verlegt. Viktoria Gabriel hatte zu diesem Zeitpunkt ihre einmonatige Haftstrafe bereits abgesessen, Andreas Gruber war aber noch im Zuchthaus, das würde er erst im Januar 1917 verlassen dürfen. Diesen schmählichen Moment, wenn Andreas Gruber wieder in Freiheit sein würde, erlebte Xaver aber nicht mehr, denn er war in der Ukraine an den Kämpfen an den Flüssen Styr und Stochod beteiligt. Bereits am 10. Juni 1916 überschreiten die Russen den Styr und stehen drei Tage später am Stochad, südöstlich des strategisch wichtigen Eisenbahnknotenpunktes Kowel. Am 18. Juni 1916 gelingt es den Russen, Czernowitz zu erobern. Auch die Orte Kolomea, Delatyn und Stanislau müssen jetzt geräumt werden. (Quelle: Janusz Piekalkiewicz, 1994, Der erste Weltkrieg, Seite 381). Trotz intensiver Anstrengung der Russen, unterstützt von Tscherkessen und Kosaken, gelingt es nicht, Kowel zu erobern. Wer möchte, kann sich die verschiedenen Orte auf Google-Maps ansehen. In der Nähe der genannten Kriegsschauplätze, in Mlysk, gab es auch ein Gefecht. Es kämpften dort aus Bayern das kgl. bayer. 3. Infanterie-Regiment (Prinz Karl von Bayern), das kgl. bayer. 22. Infanterie-Regiment (Fürst Wilhelm von Hohenzollern) zusammen mit dem…",
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            "title": "Mordfall Hinterkaifeck, Des Xaverl wars - Teil 4",
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            "author": "Sabine",
            "excerpt": "Im Februar 1917 änderte sich für die Bauernfamilie einiges. Der Zar wurde gestürzt und eine provisorische Regierung übernahm die Macht. Alles geriet durcheinander, man wusste nicht, was kommen würde. Die Einstellung zu den Gefangenen seitens der Bewacher in den Gefangenenlagern kippte, teilweise betrachteten sie sie jetzt als Genossen (vgl. Wurzer, 2005, Seite 208). Auch die [&hellip;]",
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                "Hinterkaifeck"
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            "bodyText": "Im Februar 1917 änderte sich für die Bauernfamilie einiges. Der Zar wurde gestürzt und eine provisorische Regierung übernahm die Macht. Alles geriet durcheinander, man wusste nicht, was kommen würde. Die Einstellung zu den Gefangenen seitens der Bewacher in den Gefangenenlagern kippte, teilweise betrachteten sie sie jetzt als Genossen (vgl. Wurzer, 2005, Seite 208). Auch die Situation der Gefangenen auf den Bauernhöfen veränderte sich, Xaver zum Beispiel musste ab sofort nicht mehr im Stroh schlafen, sondern durfte die Knecht Kammer nutzen (vg. Wurzer, 2005, Seite 364). Allerdings zerschlugen sich seine Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr in die bayerische Heimat. Die Versorgungslage in Russland wurde zusehend schlechter. Einerseits schien weder Geld noch die nötigen Eisenbahnen da zu sein, um die Gefangenen transportieren zu können und andererseits wurde jede Hand dringend gebraucht. Große Teile der Bevölkerung litten Hunger und die Gefangenen spielten auch eine wichtige Rolle als Arbeitskräfte für die russische Kriegswirtschaft (vgl. Nachtigal, 2003, Seite 214 ff.). Noch war der Krieg ja nicht zu Ende. So verging der Sommer und der Herbst begann. Mit ihm kam im Oktober dann die Oktoberrevolution. Was vorher alles provisorisch war, wurde nun gefühlt in Stein gemeißelt: Die Bolschewiki übernahmen die Macht, der Zar war schon abgesetzt und ab jetzt regierten die Arbeiter und Bauern &#8211; und Lenin. Es waren viele Hoffnungen für die einfachen Menschen mit diesem…",
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            "url": "https://bayernmord.de/war-baecker-baertl-ein-maedchenhaendler/",
            "publishedAt": "2023-05-25T14:24:26+02:00",
            "modifiedAt": "2026-08-06T10:51:11+02:00",
            "author": "Martin",
            "excerpt": "Kam es zu Frauenhandel? Belohnung für Ermittlung von Mädchenhändlern Am 07.04.1922 stand im Ingolstädter Anzeiger zu lesen. Der „Deutsche Not Bund gegen die schwarze Schmach“ hat in seiner letzten Vorstandssitzung beschlossen, eine Prämie von 1.000 Mark auszusetzen für den, dem es gelingt, Mädchenhändler zur Verhaftung zu bringen, die Mädchen ins besetzte Gebiet verschleppen oder zu [&hellip;]",
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            "bodyText": "Kam es zu Frauenhandel? Belohnung für Ermittlung von Mädchenhändlern Am 07.04.1922 stand im Ingolstädter Anzeiger zu lesen. Der „Deutsche Not Bund gegen die schwarze Schmach“ hat in seiner letzten Vorstandssitzung beschlossen, eine Prämie von 1.000 Mark auszusetzen für den, dem es gelingt, Mädchenhändler zur Verhaftung zu bringen, die Mädchen ins besetzte Gebiet verschleppen oder zu verschleppen versuchen. Die Auszahlung erfolgt nach der Verurteilung der Beschuldigten. Umschlagplatz für Heiratsvermittler Ein Umschlagplatz für Heiratsvermittler, Zuhälter und Mädchenhändler soll das Wirtshaus Grüner Baum in der Donaustraße in Ingolstadt gewesen sein. Dort verkehrte auch der Tagelöhner Anton Bichler aus Waidhofen der sich mit Schleich-handel befasste und Eier, Butter etc. wöchentlich beim grünen Baumwirt ablieferte. Auch ein Peter Weber aus Waidhofen trieb neben seiner Arbeit Handel mit Frauenkleidern. Fanny Mehl Was auch etwas komisch anmutet, dass im März 1922 die Postagenten Tochter Fanny Mehl spurlos aus Waidhofen verschwunden ist. Über ihren älteren Bruder konnte man lesen, dass er 1921 heimlich das Elternhaus verließ und später aus einem Mittelmeerhafen geschrieben hat. Er soll in die Fremdenlegion eingetreten sein, soll aber später wieder in Waidhofen gelebt haben. Hans Mehl ist im Zweiten Weltkrieg am 07.05.1945 im Lazarett in Lission in Folge eines Bauchschusses verstorben. Laut Informationen soll Fanny (Franziska) Mehl 1931 einen Josef Wenger geheiratet haben.…",
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            "title": "War der Bäcker Bärtl in Hinterkaifeck?",
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            "publishedAt": "2022-03-09T10:08:33+01:00",
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            "author": "Martin",
            "excerpt": "Eine etwas merkwürdige Geschichte Im Jahre 1919 wurde in Ebenhausen der Landwirt Adler vor seinem Anwesen überfallen, beraubt und so übel zugerichtet, dass er nach einigen Tagen starb. Zwei Brüder aus Nürnberg wurden für die Tat verantwortlich gemacht und landeten im Zuchthaus. Scheinbar gab es bei der Polizei eine Gegenüberstellung und Frau Adler erkannte in [&hellip;]",
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            "bodyText": "Eine etwas merkwürdige Geschichte Im Jahre 1919 wurde in Ebenhausen der Landwirt Adler vor seinem Anwesen überfallen, beraubt und so übel zugerichtet, dass er nach einigen Tagen starb. Zwei Brüder aus Nürnberg wurden für die Tat verantwortlich gemacht und landeten im Zuchthaus. Scheinbar gab es bei der Polizei eine Gegenüberstellung und Frau Adler erkannte in ihnen die Täter. Es kam aber ans Licht, dass die Frau ihren Mann loswerden wollte und ein gewisser Steinkohl und ein Bäcker Bärte(l) aus Geisenfeld den schweren Raub verübten. (Wasserburger Anzeiger, 12.03.1921) Der Rosenheimer Anzeiger berichtet am Dienstag 16. Dezember 1919 über die Tat. Vor einigen Tagen wurde der Gütler Thomas Adler in Ebenhausen in seinem Anwesen, dass er allein bewohnt, von zwei Burschen, die Nachfrage nach Eiern und Butter gehalten hatten, überfallen und zu Boden geschlagen. Als sie dem Bewusstlosen dass in einer Brusttasche verwahrte Bargeld rauben wollten, kam dieser zu sich und rief laut um Hilfe, worauf die Angreifer flüchteten. Adler hat zwölf Verletzungen am Kopf erhalten, die lebensgefährlich sind und von Schlägen mit einem stumpfen Gegenstand herrühren. Interessant wäre jetzt zu erfahren was Josef Bärtl mit der Tat in Hinterkaifeck zu tun hatte? Ging Josef Bärtl nach der Tat in Hinterkaifeck in die Fremdenlegion, wie die Münchner und Neuburger Mordermittler glaubten. Josef Bärtl ist mit einem Philippi aus der Heil- und Pflegeanstalt Günzburg geflohen, waren sie die gefährlichen…",
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            "title": "Auch ein sterbender Räuber gibt seinen Kumpel nicht preis",
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            "publishedAt": "2022-07-10T14:10:34+02:00",
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            "author": "Martin",
            "excerpt": "Der Onkel von Mathias Kneissl, der hauptsächlich Bauernhöfe besuchte und ausraubte Johann Pascolini in Unterweikertshofen geboren, beging am Anfang seiner Karriere mit 11 Jahren seine ersten Diebstähle. Wie Gump und Gänswürger war ihm die Lehre ohne sozial begleitende Förderung etwas zu hart, er zog es vor, das Geld seines Lehrherrn zu veruntreuen. Danach beging er [&hellip;]",
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            "bodyText": "Der Onkel von Mathias Kneissl, der hauptsächlich Bauernhöfe besuchte und ausraubte Johann Pascolini in Unterweikertshofen geboren, beging am Anfang seiner Karriere mit 11 Jahren seine ersten Diebstähle. Wie Gump und Gänswürger war ihm die Lehre ohne sozial begleitende Förderung etwas zu hart, er zog es vor, das Geld seines Lehrherrn zu veruntreuen. Danach beging er mehrere Einbruchsdiebstähle in Bruck (FFB), Dachau, Aichach, Wolfratshausen und München. Festgenommen wurde er in Ludwigsfeld und zu 10 Jahren Kerker verurteilt. 1861 begnadigt, war man als Zuchthäusler schon abgestempelt, aber es boten sich auch ohne Jobbörse neue Möglichkeiten für eine freie und individuelle Lebensgestaltung. Straßenraub-, Einbruchs,- Vieh und Trickdiebstähle waren schon eine gute Möglichkeit sein Auskommen zu sichern und nebenbei in den Wäldern Sicherheitsdepots anzulegen, falls schlechte Zeiten kommen sollten. Nullzinspolitik und Wirecard waren damals noch kein Thema, aber wie später die Dachauer Bank der Adele Spitzeder beweisen sollte, vertrau keinem Bänker, noch weniger einer ungelernten Bankerin. Mehrmals auf der Flucht, gefasst, eingesperrt machte sich Johann Pascolini einen Namen als Ausbrecherkönig. Was hätten Johann Pascolini und Theo Berger alles erreichen können, wenn sie zur selben Zeit gelebt hätten! Johann Pascolini trug eine Perücke und gab sich als wortgewandter Schweinehändler aus, auch wie Gump verstand es Johann Pascolini sich, als Frau auszugeben und mancher Mann wollte mit…",
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            "publishedAt": "2022-07-26T11:34:39+02:00",
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            "bodyText": "Wieder einmal war die Gegend um Wasserburg wegen eines Raubmordes in heller Aufregung. Die Gerüchteküche brodelte und die Einwohner gaben die kargen Informationen zum besten und Dichtung und Wahrheit verschmolzen miteinander. Im Dezember 1899 wurde im Kitzberger Holz etwa 150 Meter von einer Straße entfernt der Dienstknecht Steinberger von Hörgen Tod im Schnee aufgefunden. Die Leiche hatte mehrere Wunden am Kopf und die Kehle war mit einem Stilett Durchschnitten. Der Geldbetrag der geraubt wurde betrug 4,50 Mark. Der Täter kehrte zwei Tage später noch mal an den Tatort zurück, weil er die Uhr des Opfers vergessen hatte. Das Opfer war seit 04. Dezember 1899 ab gängig, Steinberger war ein braver und ruhiger Mann und wurde als schwächlich geschildert. Gefunden wurde die Leiche tief gefroren von einem Jäger aus Soyen. Der Tode wurde zur Sektion in das Anwesen des Landwirts Weber in Kitzberg verbracht. Am Samstag Vormittag besuchte die Gerichtskommission aus Wasserburg den Tatort. Zuletzt wurde Steinberger im Wirtshaus in Kitzberg gesehen, abends um 19:00 Uhr verließ er die Gaststätte und kurz darauf Verlies auch der mutmaßliche Täter die Gaststätte ohne zu bezahlen. Der Wirtssohn Holzmann erinnerte sich, das dieser eine Dreiviertelstunde später zurück kam, seine Zeche bezahlte und einen etwas verstörten Eindruck machte. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um den Schuhmacher und Tagelöhner De(ä)schinger welcher den Raubmord leugnete. De(ä)schinger beteuerte seine Unschuld,…",
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            "bodyText": "Nach dem ersten Weltkrieg mussten durch den Versailler Vertrag sämtliches schweres Kriegsgerät abgeben oder unter alliierter Kontrolle vernichtet werden. In Bayern gab es einige unbekannte Waffenlager, die in Burgen, Schlössern, Gutshöfen, Schulen, Gemeindeämtern und Bauernhöfen eingerichtet wurden. Vor allem kam durch die Reichswehr viel Kriegsmaterial zu den Einwohner-wehren. Auch nach Auflösung der Einwohner-wehren im deutschen Reich im Sommer 1920 bestand die Einwohnerwehr in Bayern noch ein Jahr weiter. Ein Nachkomme eines Nachbarn der Hinterkaifecker glaubte, in der Waidhofner Kirche diente der Beichtstuhl als Ort für konspirative Zusammenkünfte und Absprachen. Das Volk sieht nichts Bund „Bayern und Reich“ Nach Auflösung der Einwohnerwehren 1921 gegründeter paramilitärischer Dachverband mit engen Kontakten zur Reichswehr. Unter dem Vorsitz von Otto Pittinger (bis 1926), Otto von Stetten und Robert Ritter von Xylander (bis 1929) entwickelte sich der Bund bis Mitte 1922 zur stärksten paramilitärischen Vereinigung in Bayern. Er vertrat föderalistisch-monarchische Ziele, war im Herbst 1923 an den Vorbereitungen eines Marsches auf Berlin beteiligt, zerfiel langsam nach 1923 und ging 1929 im &#8222;Stahlhelm. Bund der Frontsoldaten&#8220; auf. Bayern_und_Reich_1921-1935 Die militärische Oberleitung des Bundes „Bayern und Reich“ benötigt bis spätestens 10.November 1923 eine genaue Bestandsmeldung über das gesamte im Bezirke lagernde Kriegsmaterial (Infanterie-Gewehre, leichte…",
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            "excerpt": "Eine Kriminalgeschichte aus dem Bayerischen Wald Der Bandenchef Landstorfer war nur 1,56 Meter groß, von primitiver Lebensart und voller Minderwertigkeitskomplexe, die er mit Gewalt überdeckte. Dennoch erlangte er im vorigen Jahrhundert einen hohen Stellenwert, weil sich um seine Untaten viele Legenden ranken. Johann Dachs forschte zwei Jahre nach nachprüfbaren Unterlagen, wertete polizeiliche, staatsanwaltliche- und Gerichtsakten [&hellip;]",
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            "bodyText": "Eine Kriminalgeschichte aus dem Bayerischen Wald Der Bandenchef Landstorfer war nur 1,56 Meter groß, von primitiver Lebensart und voller Minderwertigkeitskomplexe, die er mit Gewalt überdeckte. Dennoch erlangte er im vorigen Jahrhundert einen hohen Stellenwert, weil sich um seine Untaten viele Legenden ranken. Johann Dachs forschte zwei Jahre nach nachprüfbaren Unterlagen, wertete polizeiliche, staatsanwaltliche- und Gerichtsakten in Staatlichen Archiven aus. Überrascht hat mich, dass nicht in allen bayerischen Zuchthäusern Lichtbilder der Insassen für die Personalakte angefertigt wurden. Anton Landstorfer wurde am 01.April 1902 in Ittling geboren, zwischen November 1931 und Februar 1935 begingen er und seine Bandenmitglieder viele schwere Einbrüche und Brandstiftungen, durch Raub, Mordversuche und einem vollendeten Mord. Die Orte der meisten Überfälle fanden sich im Bezirksamtsbereich Mallersdorf, Straubing, Bogen, Deggendorf, Viechtach, Kötzting, Cham und hinauf nach Amberg. Das Ende der Landstorfer Bande Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht. Im Falle von Anton Landstorfer viel die Liste der zusammengetragenen Sachbeweise ziemlich deftig aus. Einmal Mord, sechzehn mal Brandstiftung, schwerer Raub, schwerer Diebstahl im Rückfall. Die Bandenmitglieder wurden zu langjährigen Zuchthausstrafen verurteilt, Anton Landstorfer fand sein Ende am 29.Juli 1936 unter der Fallschwertmaschine. Lieber zehn Morde als eine Brandstiftung. Bei einem Mord habe ich zumindest eine…",
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            "publishedAt": "2022-12-14T11:52:56+01:00",
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            "author": "Martin",
            "excerpt": "Wo fängt die Geschichte an und wo hört sie auf? Josef Gabriel wurde am 22.03.1891 in Laag bei Waidhofen geboren, von Beruf war er Metzger. Über seine Jugend ist mir nichts bekannt, aber Viktoria dürften die Gabriel &#8211; Brüder gut gekannt haben. Er diente seit Anfang des ersten Weltkriegs als Stabsordonanz, somit hat er persönlich [&hellip;]",
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            "bodyText": "Wo fängt die Geschichte an und wo hört sie auf? Josef Gabriel wurde am 22.03.1891 in Laag bei Waidhofen geboren, von Beruf war er Metzger. Über seine Jugend ist mir nichts bekannt, aber Viktoria dürften die Gabriel &#8211; Brüder gut gekannt haben. Er diente seit Anfang des ersten Weltkriegs als Stabsordonanz, somit hat er persönlich nicht viel auf den Schlachtfeldern erlebt. Wo er nach dem ersten Weltkrieg gearbeitet hat, ob zu hause oder auswärts als Metzger ist mir unbekannt. Er taucht erst wieder auf, als er von der Erbengemeinschaft am 22.09.1922 Hinterkaifeck samt Inventar und Ländereien erwirbt. Schrobenhausen. Der Hinterkaifecker Hof, dessen letzte Bewohner bekanntlich ermordet worden sind, ging an den Bauernsohn Karl Gabriel (Richtig; Josef Gabriel) über. Man sagt, dass er 3 Millionen Mark zahlte; allerdings gehören auch 3 Tagwerk schlag-barer Wald zum Anwesen. Neuanfang in Rettenbach Im Jahre 1924 kaufte Josef Gabriel das Gasthaus Neuwirt in Rettenbach bei Wasserburg mit Metzgerei. Der Grund war die Wirtschaft in Rettenbach war viel erschwinglicher als eine Wirtschaft in Dachau, so sagte es mir J. G. in einem Gespräch vor ein paar Jahren im Gastraum beim Neuwirt in Rettenbach. Umgemeldet hat sich Josef Gabriel etwas später. Bei meinen Recherchen bin ich auf Balthasar Eichner geboren am 25.11.1871 in Rettenbach bei Wasserburg gestoßen. Zufall das Josef Gabriel in Rettenbach sich eine neue Existenz aufbaute? Von Beruf Landwirt war Balthasar Eichner von 1919 bis 1924…",
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            "title": "Cold Cases oder einfach nicht aufklärbar",
            "url": "https://bayernmord.de/cold-cases-oder-einfach-nicht-aufklaerbar/",
            "publishedAt": "2026-07-22T18:04:18+02:00",
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            "author": "Martin",
            "excerpt": "Soweit mir bekannt steht es für ein unaufgeklärtes Tötungsdelikt, in Bayern gibt es keine speziell geschulte Einheit, die sich nur mit unaufgelösten Altfällen beschäftigt. Es ist ein schwieriges Unterfangen, Zeugen, Nachbarn, leben oft nicht mehr oder sind ausgewandert, es ist ein Job, in dem der Blutdruck steigt, mit jedem Indiz ergeben sich oft neue Fragen. [&hellip;]",
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            "publishedAt": "2026-07-06T20:46:45+02:00",
            "modifiedAt": "2026-08-03T17:51:11+02:00",
            "author": "Martin",
            "excerpt": "Rund 500 Soldaten sollten im bayerischen Erding bei der Operation „Marshal Power 2025“ für Bedrohungen hinter einer fiktiven Frontlinie, im sogenannten „rückwärtigen Raum“, trainieren, etwa gegen Drohnen, Sabotage oder „irreguläre Kräfte“. Das Großmanöver hätte jedoch um ein Haar tödlich geendet. Zunächst riefen Anwohner die Polizei, weil sie vermummte und bewaffnete Gestalten umher-schleichen sahen. Daraufhin wurde [&hellip;]",
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            "author": "Martin",
            "excerpt": "So ein Blödsinn, da rückt doch ein ganzes Ermittler-Team an. Nicht wenn die Leichen eingemauert, auf dem Dachboden, im Zwischenboden des Heustadels oder in der Scheune verschwinden. So kam es in einem Haus bei Sulzemoos bei Dachau im Zwischenboden zum Fund eines Ober- und Unterarmes, eines Schlüsselbeines und mehrerer Handknochen. Skelette unter dem Schulhaus Ingolstadt. [&hellip;]",
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            "author": "Martin",
            "excerpt": "Es gibt so Geschichten, wo es das Schicksal mit den Protagonisten nicht gut meint. Mir fällt immer Romeo und Julia ein, die wohl bekannteste Liebesgeschichte spielt im sonnigen Italien mit dem geflügelten Satz: Du eine Capulet, oh Romeo, du ein Montague &#8230;&#8230;&#8230;. nach William Shakespeare. Natürlich endet die Geschichte tragisch, ich möchte nicht über das [&hellip;]",
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            "author": "Martin",
            "excerpt": "Ich möchte nicht gerade behaupten, dass wir in Bayern etwas brüte sind. Die Münchner Gesellschaft wusste schon um die Jahrhundertwende in Schwabing zu feiern und die Bacchusfeste nicht Bachfeste waren legendär. Auch ein GI aus Amerika besuchte München und als die Wagenkolonne am Marienplatz anhalten musste, stieg er kurzerhand aus dem Auto aus, was Passanten [&hellip;]",
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