Atemberaubend: ein Blog über Verbrechen aus Bayern und sonstige nicht alltägliche Fälle

Die Seite berichtet über unterschiedlichste Fälle, von eingemauerten Leichenteilen bei Sulzemoos bis zu ungeklärten Morden. Auch historische Kriminalität der 1920er Jahre wird aufgearbeitet, ebenso wie dramatische Ereignisse wie das Gemetzel in Oberösterreich 1935. Zudem beleuchtet die Seite die gesellschaftlichen Hintergründe, etwa die steigende Auswanderung deutscher Staatsangehöriger oder die Wilderei im Bayerischen Wilden Westen. Die Texte sind Spannungsreich geschrieben und enthüllen oftmals wenig bekannte Details und skurrile Begebenheiten.

Die Web-Seite ist für Krimifans und historisch Interessierte gleichermaßen empfehlenswert, da sie tiefgründige Einblicke in bayrische Verbrechen bietet. Durch die Mischung aus gut recherchierten Fakten und packender Erzählweise vermittelt sie ein authentisches Bild der jeweiligen Epochen und Verbrechen. Wer einen Blick hinter die Kulissen der Kriminalgeschichte Bayerns werfen möchte, findet hier wertvolle und unterhaltsame Informationen.

  • Ein zweifacher Mord wegen Erbschaftsstreitigkeiten

    es war kurz vor Weihnachten 1930 als sich in Böhen (Oberwalins) etwa 20 km südöstlich von Memmingen eine schwere Bluttat ereignete, in deren Verlauf mehrere Menschen sterben mussten. Über die Ereignisse gibt es unterschiedliche Darstellungen, fest steht, dass ein Hermann Kutter von auswärts zugereist war. Nach ersten Ermittlungen muss Hermann Kutter aus einem Revolver mehrere…

  • Ein Raubmord in Ebersberg

    Es war ein Oktobertag im Jahre 1920, die Meldung eines Raubmordes im Rosenheimer Anzeiger überraschte niemanden mehr. Es war eine kurze unspektakuläre Meldung und doch enthält sie ein paar interessante Details. Die ermordeten Landwirts-Eheleute hießen Huber, es wurden von dem Täter die Betten, Matratzen, Schränke und Truhen durchwühlt. Offenbar entgingen ihnen 15.000 Mark in bar,…

  • Der Bandenchef war nur 1.56 Meter groß

    Eine Kriminalgeschichte aus dem Bayerischen Wald Der Bandenchef Landstorfer war nur 1,56 Meter groß, von primitiver Lebensart und voller Minderwertigkeitskomplexe, die er mit Gewalt überdeckte. Dennoch erlangte er im vorigen Jahrhundert einen hohen Stellenwert, weil sich um seine Untaten viele Legenden ranken. Johann Dachs forschte zwei Jahre nach nachprüfbaren Unterlagen, wertete polizeiliche, staatsanwaltliche- und Gerichtsakten…

  • Hinterkaifeck in der Weltbild 1953

    In der Ausgabe 4 – 2. Februarheft des Jahrgangs 1953 der Illustrierten Weltbild wurde über Hinterkaifeck mit einem weiteren Artikel berichtet. Sie nennen mich Mörder ohne den Schatten eines Beweises!Ein hinter die Kirche geducktes Haus, grau, mit langen Reihen kleiner Fenster. Ein Scheunentor führt hinein. Wo wohnt Herr Gump? Eine Frau deutet zu einer schmalen…

  • Hinterkaifeck in der Weltbild 1952

    In der Ausgabe 7 – 1. Aprilheft des Jahrgangs 1952 der Illustrierten Weltbild wurde über Hinterkaifeck mit einem dreiseitigem Artikel berichtet. „Ich weiß wer der Mörder ist… …aber sage es nicht!“ Seit Jahren kennt ein Geistlicher das Geheimnis einer furchtbaren, bisher ungesühnten Mordtat. Aus seinen Andeutungen geht hervor, daß die Täter noch leben. WELTBILD-Reporter Heinz…

  • Ein Raubmörder der es auf Frauen abgesehen hat

    Münchens schlimmster Frauenmörder um die Jahrhundertwende Am 15. Februar 1896 fand Georg Fürst, Stationskommandant der 6. Münchner Gendarmerie Brigade, auf Anzeige der Köchin Pauline Pfefferl in der Karlstraße Nr. 33 die Leichen von Julie und Caroline von Roos sowie von deren Köchin Maria Gradl. Die Öffentlichkeit spekulierte in verschiedene Richtungen: Zum einen vermutete man einen…