Atemberaubend: ein Blog über Verbrechen aus Bayern und sonstige nicht alltägliche Fälle

Die Seite berichtet über unterschiedlichste Fälle, von eingemauerten Leichenteilen bei Sulzemoos bis zu ungeklärten Morden. Auch historische Kriminalität der 1920er Jahre wird aufgearbeitet, ebenso wie dramatische Ereignisse wie das Gemetzel in Oberösterreich 1935. Zudem beleuchtet die Seite die gesellschaftlichen Hintergründe, etwa die steigende Auswanderung deutscher Staatsangehöriger oder die Wilderei im Bayerischen Wilden Westen. Die Texte sind Spannungsreich geschrieben und enthüllen oftmals wenig bekannte Details und skurrile Begebenheiten.

Die Web-Seite ist für Krimifans und historisch Interessierte gleichermaßen empfehlenswert, da sie tiefgründige Einblicke in bayrische Verbrechen bietet. Durch die Mischung aus gut recherchierten Fakten und packender Erzählweise vermittelt sie ein authentisches Bild der jeweiligen Epochen und Verbrechen. Wer einen Blick hinter die Kulissen der Kriminalgeschichte Bayerns werfen möchte, findet hier wertvolle und unterhaltsame Informationen.

  • Ein dreifacher Raubmord in Wimm

    Im November 1918 ging es drunter und drüber, die Bevölkerung war kriegsmüde. In den Schützengräben hatten 200.000 bayerische Soldaten ihr Leben gelassen. Die Heim Kamen waren traumatisiert und einige starben in den Nachkriegsjahren noch an den zugezogenen Kriegsleiden. Das Bezirksamt München schreibt am 16.11.1918 an das SPD – geführte Innenministerium – nach einer Besprechung mit…

  • Josef Wilfling der Ehemalige Leiter der Münchner Mordkommission gestorben

    Der Mann der Columbo war Ob Josef Wilfling mit zerknittertem Mantel und gebeugter Körperhaltung herumlief kann ich nicht beurteilen, aber er war in Bayern an der Aufklärung zahlreicher Kapitalverbrechen beteiligt. Auf die schnelle fallen mir Namen wie David, Sedlmayr und Moshammer ein. In all den Dienstjahren hat er sich zu einem Experten entwickelt, nicht nur…

  • Der grausame Tod einer 18 jährigen durch einen Raubmörder

    Maria Bosch aus Grassau trug eine gelbbraune Jacke, einen grün- blauen modernen Rock, hatte eine Umhängetasche um, eine Pappschachtel und ein Handkörbchen dabei. Sie liebte diese städtische Kleidung, dass Mädchen vom Lande. Maria war hübsch, hatte dunkle Haare und freute sich über die Bahnfahrt von Rosenheim in Richtung Heimat. Im Wagenabteil traf sie eine ältere…

  • War auch in Hinterkaifeck ein illegales Waffenlager

    Im Laufe der folgenden Monate wird jedoch deutlich, dass sich vor allem rechtsradikale Organisationen wie die „Orgesch“, die „Organisation Consul“ und Angehörige der eigentlich aufgelösten Freikorps mit Waffen versorgen. Offensichtlich haben viele Rechte den Stichtag 1. November 1920, bis zu dem illegale Waffen straffrei abgegeben werden konnten, ungenutzt verstreichen lassen.  Militärische Kontrolle auf unbestimmte Zeit?…

  • Der Raubmord an dem Knecht Steinberger in Soyen

    Wieder einmal war die Gegend um Wasserburg wegen eines Raubmordes in heller Aufregung. Die Gerüchteküche brodelte und die Einwohner gaben die kargen Informationen zum besten und Dichtung und Wahrheit verschmolzen miteinander. Im Dezember 1899 wurde im Kitzberger Holz etwa 150 Meter von einer Straße entfernt der Dienstknecht Steinberger von Hörgen Tod im Schnee aufgefunden. Die…

  • Der Mord an Klara Debold

    Eine Tatbestandsaufnahme Wie sah Polizeiarbeit an einem Tatort während des ersten Weltkriegs aus? Zustand und Verhältnisse am und um den Ort eines polizeilich relevanten Sachverhaltes fotografisch festhalten, in Ergänzung zum Tat-/Ereignisortbericht (TOB) und zur Tat-/Ereignisort-Skizze. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen der Ereignisortdokumentation und der fotografischen Spurensicherung. Beide Dinge haben eine völlig andere Bedeutung sowie Verfahrensweise und von daher sollten auch…