Die Stallmagd

Der Mord beim Stettnerbauern

Postkarte 252CGasthaus 2BRampfl 252CPemmering
 
 

Am 2.Februar 1876,während des Gottes­di­en­stes wurde in Neuhart­ing, Pfar­rei Pem­mer­ing, Landgericht Erd­ing, beim Stet­tner­bauern ein schauder­hafter Raub­mord began­gen. Der Mörder, welch­er wahrschein­lich wusste, dass außer der Stall­magd, ein­er Schwest­er der Bäuerin, Nie­mand zu Hause sei, schlich sich in den Stall und ließ daselb­st den Sti­er und eine Kuh ab, um so die Stalldirne in den Stall zu lock­en, welche auch durch den Lärm ver­an­lasst sich dort hin begab, wo sie von dem Mörder erschla­gen wurde. 

Der Täter sprengte nun in der Schlafkam­mer der Bauerse­heleute 3 Kästen auf und und nahm eine Summe von 250 fl. zu sich, während er andere Wert­sachen unberührt liegen lies. Die Erschla­gene schleppte er in die Schlafkam­mer und legte den Kopf seines Opfers auf eine Burd Wied, welche er vor seinem Abgange anzün­dete, um das Anwe­sen in Brand zu steck­en und so die ruchlose Tat zu ver­ber­gen; glück­licher­weise löschte aber das Feuer aus. — Dem Täter soll man bere­its auf der Spur sein.

06.02.1876
 
 

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