Eine etwas merkwürdige Geschichte
Im Jahre 1919 wurde in Ebenhausen der Landwirt Adler vor seinem Anwesen überfallen, beraubt und so übel zugerichtet, dass er nach einigen Tagen starb. Zwei Brüder aus Nürnberg wurden für die Tat verantwortlich gemacht und landeten im Zuchthaus. Scheinbar gab es bei der Polizei eine Gegenüberstellung und Frau Adler erkannte in ihnen die Täter. Es kam aber ans Licht, dass die Frau ihren Mann loswerden wollte und ein gewisser Steinkohl und ein Bäcker Bärte(l) aus Geisenfeld den schweren Raub verübten.
(Wasserburger Anzeiger, 12.03.1921)
Der Rosenheimer Anzeiger berichtet am Dienstag 16. Dezember 1919 über die Tat. Vor einigen Tagen wurde der Gütler Thomas Adler in Ebenhausen in seinem Anwesen, dass er allein bewohnt, von zwei Burschen, die Nachfrage nach Eiern und Butter gehalten hatten, überfallen und zu Boden geschlagen. Als sie dem Bewusstlosen dass in einer Brusttasche verwahrte Bargeld rauben wollten, kam dieser zu sich und rief laut um Hilfe, worauf die Angreifer flüchteten. Adler hat zwölf Verletzungen am Kopf erhalten, die lebensgefährlich sind und von Schlägen mit einem stumpfen Gegenstand herrühren.
Interessant wäre jetzt zu erfahren was Josef Bärtl mit der Tat in Hinterkaifeck zu tun hatte? Ging Josef Bärtl nach der Tat in Hinterkaifeck in die Fremdenlegion, wie die Münchner und Neuburger Mordermittler glaubten.

Josef Bärtl ist mit einem Philippi aus der Heil- und Pflegeanstalt Günzburg geflohen, waren sie die gefährlichen Raubmörder?
Raubdelikte heißt noch lange nicht Raubmord.
Staatsanwalt Pielmayer sah dann eine ganze Räuberbande, es kam zu Verhaftungen, aber im Grunde nur falsche Vermutungen.
Der Kaifeck-Mörder verhaftet?
1932 wurde in Pfaffenhofen der Kaifeck-Mörder verhaftet, dass Gerücht erwies sich aber als falsch.

Wer aber soll es gewesen sein?

Bäcker-Bärtl-ein-Mädchenhaendler


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