Illegale Waffenlager

Gab es sie in Oberbayern? Im Laufe der folgenden Monate wird jedoch deutlich, dass sich vor allem rechtsradikale Organisationen wie die „Orgesch“, die „Organisation Consul“ und Angehörige der eigentlich aufgelösten Freikorps mit Waffen versorgen. Offensichtlich haben viele Rechte den Stichtag 1. November 1920, bis zu dem illegale Waffen straffrei abgegeben werden konnten, ungenutzt verstreichen lassen. … Illegale Waffenlager weiterlesen

Gemeinde-Schreiber in Waidhofen

Das abwechslungsreiche Leben des Franz Xaver Dersch Xaver Dersch war nach eigener Aussage in jungen Jahren bei einem Rechtsanwalt als Bürolehrling tätig. Ob er einen Berufs-Abschluss bei dem Rechtsanwalt gemacht hat geht aus seiner Aussage leider nicht hervor, später kam er nach Neufahrn und Regensburg scheinbar hat er es nirgends lange ausgehalten. Als alternative für… Gemeinde-Schreiber in Waidhofen weiterlesen

Die öffentliche Danksagung des Lorenz Schlittenbauer

oder wie stellt man seine Ehre wieder her? Wie in vielen Mordfällen gestalten sich die Ermittlungen als äußerst schwierig, weil die Täter am Tatort keine verwertbaren Spuren hinterlassen. Die Recherchen erstrecken sich fortan auf Personen, die nach Landstreicherart umherzogen wie im Fall Hinterkaifeck Gump und Stampfl, oder polizeibekannte Kleinganoven bei denen andauernd Ebbe im Portmonee… Die öffentliche Danksagung des Lorenz Schlittenbauer weiterlesen

Andreas Gruber in der JVA Straubing

Viel ist nicht bekannt, er war 1.65 m groß, untersetzt, Stirn und Nase waren breit, die Zähne fehlerhaft und er hatte dunkelblonde Haare und braune Augen. Eingesperrt war er vom 03.02.1916 bis zum 03.02.1917, scheinbar gab es keine vorzeitige Entlassung. Ob Andreas Gruber in Straubing im angegliederten landwirtschaftlichen Betrieb gearbeitet hat ist nicht überliefert. Anfang… Andreas Gruber in der JVA Straubing weiterlesen

Waren es braune Bohnen?

Die Geschäfte der Brüder Schirovsky. Die wenigsten Menschen konnten sich 1922 einen echten Bohnenkaffee leisten. Aus Feigen, Eicheln, Zichorien und verschiedenen Getreidesorten wurde Ersatzkaffee hergestellt. Die Andre-Hofer-Feigenkaffee-Fabrik verkauften in ganz großem Stil den koffeinfreien Muckefuck (von frz. mocca faux – falscher Kaffee) als Arme – Leute – Getränk. Das verlangen nach koffeinhaltigem Kaffee war damit… Waren es braune Bohnen? weiterlesen

Was haben Viehhändler mit Hinterkaifeck zu tun?

Die Viehhändlergewinne erfahren eine Beleuchtung durch Äußerungen, die auf der Generalversammlung der Viehverwertungsgenossenschaft Waldkirchen (Bayr, Wald) gefallen sind. Hauptgeschäftsführer Dr. Riedl führte da u.a. aus: dass jetzt in Bayern 12.500 Leute die Erlaubnis zum Viehhandel haben, wozu man etwa 40.000 Schmuser rechnen könne. Alle müssen leben und leben sogar sehr gut und ist es leicht… Was haben Viehhändler mit Hinterkaifeck zu tun? weiterlesen

Hinterkaifeck: Die Obduktion

Am Donnerstag, den 6. April und am Freitag, den 7. April 1922 wurden die Opfer von Hinterkaifeck obduziert. Die Obduktionen begannen also heute vor 100 Jahren. Am ersten Tag Viktoria Gabriel, Cäzilia Gruber und Cilli Gabriel, am zweiten Tag Andreas Gruber, Josef Gruber und Maria Baumgartner, so ist es auf Hinterkaifeck.net zu lesen. Da keine… Hinterkaifeck: Die Obduktion weiterlesen

Rezension des Buches „Nicht nur ein Mord“ von Mathias Petry

Auf das Buch „Nicht nur ein Mord“ von Mathias Petry (mit Leseprobe!) *Amazon-Affiliate-Link wurde ich durch einen Beitrag des Autors selber in der Hinterkaifeck-Gruppe auf Facebook aufmerksam. Ich habe es mir in der Kindle-Version zugelegt. Dort bekommt man ja (vermutlich je nach Einstellung, das weiß ich nicht genau) angezeigt, wie lange man in etwa an… Rezension des Buches „Nicht nur ein Mord“ von Mathias Petry weiterlesen

Des Xaverl wars – Teil 5

Dies ist die Fortsetzung von „Des Xaverl wars – Teil 4„. So gingen Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, ja sogar Jahr für Jahr ins Land. Eines Tages aber, es war schon im Jahr 1922, musste auch Xaver „seinen“ Bauernhof verlassen. Er hatte sich inzwischen gut eingelebt, er sprach fließend Russisch und… Des Xaverl wars – Teil 5 weiterlesen

War der Bäcker Bärtl in Hinterkaifeck?

Eine etwas merkwürdige Geschichte. Im Jahre 1919 wurde in Ebenhausen der Landwirt Adler vor seinem Anwesen überfallen, beraubt und so übel zugerichtet, dass er nach einigen Tagen starb. Zwei Brüder aus Nürnberg wurden für die Tat verantwortlich gemacht und landeten im Zuchthaus. Scheinbar gab es bei der Polizei eine Gegenüberstellung und Frau Adler erkannte in… War der Bäcker Bärtl in Hinterkaifeck? weiterlesen

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