Atemberaubend: ein Blog über Verbrechen aus Bayern und sonstige nicht alltägliche Fälle

Die Inhalte reichen von dramatischen Liebesgeschichten über kriminelle Machenschaften wie den Fall eines flüchtigen Bankiers bis hin zu historischen Anekdoten über lokale Persönlichkeiten wie Mathias Kneißl oder den Gespenstermaler Heinrich Nüsslein. Jeder Beitrag ist sorgfältig recherchiert und bietet eine fesselnde Mischung aus kriminalistischem Nervenkitzel und kulturellem Hintergrundwissen. Dabei verbindet die Seite vergangene Ereignisse und aktuelle gesellschaftliche Trends zu einer vielfältigen Darstellung Bayerns. Auch die Berichte über das gesellschaftliche Leben vergangener Zeiten schaffen eine lebendige Atmosphäre und zeigen die Vielschichtigkeit der Region.

  • Hinterkaifeck, bekam Xaver Gabriel einen Brief?

    Das Geheimnis von Kaifeck gelüftet? Im Januar 1935 schrieb die Berliner Allgemeine Zeitung über den Mordfall Hinterkaifeck. Die reißerische Überschrift lautet: Das Geheimnis von Kaifeck gelüftet? Der Korrespondent schreibt folgendes: „… Zuletzt richtete sich der Verdacht gegen den Mann der Frau Gabriel, der seit 1917 in Russland vermisst wurde. Seine Frau hatte dem im Feld…

  • Wie es wirklich war – Teil 2

    Es sollte und durfte doch keiner wissen, wem er auf seinem Heuboden Quartier gewährt hatte. Noch war alles rings herum ruhig, noch waren die Nachbarn nicht unterwegs. Er nahm geschwind eine Brechstange und verpasste damit der Tür zur Futterkammer Einbruchspuren und er riss damit den Verschluss von der Tür zum Motorenhäuschen ab, so dass man…

  • Hinterkaifeck, Wie es wirklich war

    Alte Aufzeichnungen lassen einem unter Umständen den Atem stocken. Zu erkennen, dass die eigenen Vorfahren fähig zu Raub, Mord und Totschlag waren, erschreckt im ersten Moment. Aber dann obsiegte die Neugier und mein eigenes Schreibtalent und deswegen wird es hier innerhalb des nächsten Jahres die wahre Geschichte als Fortsetzungsroman geben. Und so werden alle zum…

  • Ein Frauenmörder treibt in München sein Unwesen

    Der Münchner Landru Wir schreiben heute den 30. März 1955, es ist 09:15 Uhr, ein kalter, regnerischer Tag. In der Löwengrube endete das obligatorische Weißwurstfrühstück. Amtmann Schmid geht in seinem Büro auf und ab, hinter seinem Rücken tuscheln seine Untergebenen: „Da Chef hod heid wieder a Laune.“ Aber Amtmann Schmid kreisen viele Gedanken im Kopf herum. „Mein Gott, die Wirscht…

  • Doppelraubmord in Feichten

    Zum Doppelraubmord bei Feichten erfahren wir noch Die furchtbare Tat wurde mit einem Armeerevolver ausgeführt. Der oder die Mörder haben die beiden Mädchen, von denen eines noch schwache Lebenszeichen gab, auf dem Küchen Boden gebettet.(!) Sämtliche Schränke und Kästen waren durchwühlt, doch fanden die Mordbuben das in einem Geheimfach versteckte Geld nicht. AIs einer der…

  • Mordfall Hinterkaifeck, Die Vorräte der Hinterkaifecker

    Das Kartoffellager Die Hinterkaifecker hatten bei ihrem Tod ca. 12.500 kg Kartoffeln eingelagert. Zu besseren Vorstellung: das sind 250 große Zentnersäcke oder 5000 der handelsüblichen 2,5-kg-Netze. Eine unvorstellbar große Menge, über die schon gemutmaßt wurde, dass die HKler da unverhältnismäßig viel eingelagert hätten.     Allerdings war es noch früh im Jahr, die Kartoffeln waren…